Sinn und Sinne

Glitzer – Picknick mit dem Blauen Eumel im Weinberg

Mai, oh Mai!

Das hat jetzt lange gedauert! Fast habe ich schon den Faden verloren. Dabei gäbe es so viel zu erzählen. Und das ist einer der Gründe für die lange „Pause“ im Blog.

Endlich ist wieder was los!

Mit dem Mai kommen auch die Veranstaltungen, vor allem die im Freien, wieder zurück. Das erste Fest fand Samstag im Stadtteilzentrum statt. Weißwurstessen oder Wienerle mit Pommes – interessante Kombination. Aber beides lecker! Es gibt natürlich auch Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Schade, dass ich schon satt bin. Außerdem hat Jürgen den ersten Rhabarberstreuselkuchen gebacken. Die Musik liefert uns ur-uralte Schlager, während wir auf den Bierbänken zwischen den bekannten und nicht so bekannten Nachbarn von links und rechts der B8 hocken. 

Wer erinnert sich noch an „Am Tag, als Konny Cramer starb“ oder „Itzi-bitzi, … Strandbikini“? Da muss ich gerade Teenager geworden sein… Die Sonne strahlt. Bier und Limo fließen. Aber es ist nicht gar so viel Betrieb. Noch alle beim Einkaufen oder weg gefahren?

Am Sonntag: Freiluft-Kultur-Saison wird gestartet

Unser erstes Open-Air-Konzert startet am Muttertag. Picknick im Weinberg. Das ist mal was anderes! Und wir brauchten nicht mal selbst für die Verpflegung sorgen. Das wurde uns von Gastgeberin und ihren MitarbeiterInnen abgenommen. Für einen kleinen Beitrag wurde eine Tüte mit „festem“ Sitzplatz und Brotzeit und Getränken angeboten. Haben wir gerne gebucht und gleich noch ein befreundetes Paar mitgenommen.

Das Wetter – hält es?

Das Wetter hat uns zittern lassen, ob der Event überhaupt stattfinden kann. Ja, es ist zwar sehr wechselhaft, aber es hält! Vom Bildungszentrum in Iphofen wandern wir hinter einigen anderen fröhlichen Menschen in den Weinberg. Dort sind Weinkisten mit Sitzauflage verteilt und wir entdecken auch schon den „Blauen Eumel“.

Gut versorgt

Wir bekommen jede/r eine Papiertüte mit der „Verpflegung“ in die Hand: Eine kleine Flasche Wasser, einen Mini-Bocksbeutel, ein vergleichsweise großes Weinglas, bruchsicher in Wellpappe eingehüllt, eine Art Pfefferbeisser und zwei Scheiben leckeres Holzofenbrot. Für alle Fälle, in denen das nicht reichen sollte: Es gibt auch einen Verkaufsstand für Wein, Prosecco und eine warme Kleinigkeit zum Essen – ich glaube, das waren Leberkäsesemmeln.

Munteres Treiben im Weinberg

Die Sonne gibt auch ihren Teil zur guten Laune dazu, zumindest vorerst. Kinder springen herum oder werden im Kinderwagen herumgefahren. Man konnte auch ohne Eintrittskarte einfach herkommen und auf der eigenen Ausstattung lagern und sich selbst verpflegen.

Die Umgebung ist ein Traum. Weinarena – die ersten Blättchen sprießen – mit Aussicht auf Iphofen. Okay, die große Firma, die blenden wir jetzt optisch einfach mal aus.

Der „Blaue Eumel“

Den „Blauen Eumel“ haben wir letztes Jahr kennengelernt in Kitzingen auf dem Stadtbalkon. Damals sind wir leider nach einer Stunde in einem Gewitterregen „Baden gegangen“. Bei dem „Blauen Eumel“ handelt es sich um einen Oldtimer-Benz-Lkw mit umgebauter Ladefläche, auf der ein Piano montiert ist und die auch als Bühne mit einbezogen wird. Ein munteres Trüppchen unterschiedlicher KünstlerInnen tourt damit übers Land und bietet Musik, klassisch und jazzig, instrumental und gesungen, kleine Schaustücke und Gedichtvorträge. Sie wollen damit Kultur aus den „Tempeln“ direkt zu den Menschen bringen und Interesse wecken. Zeigen, was es so gibt und dass man das auch ohne feinen Zwirn und unbequemes Schuhwerk genießen kann.

Eine tolle Idee finde ich. Mir hat es riesig Spaß gemacht!

Und dieses Mal hat es nur ein paar einzelne Tropfen Regen gegeben, wir sind jedenfalls trocken und beschwingt nach Hause gekommen.

Danke!

An dieser Stelle möchte ich auch mal ein großes Dankeschön an alle Organisatoren und Kulturschaffenden loswerden. Die sich nicht beirren lassen von allerlei Widrigkeiten und immer wieder neu ins Risiko starten. Danke, dass ihr euch so viel Mühe gebt und uns so ungewöhnliche Erlebnisse beschert! Wir hungern danach oder besser unsere Seelen und Gemüter. Hier im speziellen Fall war es das Mozartfest plus „Blaue Eumel” – Gruppe plus das Team vom Weingut Wirsching.

Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Gelegenheit!


Habt ihr Lust bekommen auf den “Blauen Eumel”? Dann findet ihr hier den Tourenplan: Auf den violetten Balken klicken.

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