Sinn und Sinne

Glitzer – Übergänge Teil 1

Übergangstag

Nicht ganz Fisch, nicht ganz Fleisch. Morgens scheint noch die Sonne, am Nachmittag wird es trüb, um abends mit dem Regen zu starten und wohl auch für den nächsten Tag nicht aufzuhören. Macht nichts, es ist sowieso schon wieder so trocken, dass die Waldbrandgefahr bereits im Frühjahr hoch ist. Also ist er eher ein Segen, der sanfte Regen, dem eventuell in den nächsten Tagen noch eine Packung Schnee folgen soll. In unserer Gegend eher unwahrscheinlich, mal sehen. Alles besser als stundenlanger Starkregen punktuell auf versiegelte, vertrocknete Böden wie im letzten Sommer.

Ausflug

Am Nachmittag hatte ich noch einen Termin in Ochsenfurt. Schon fast ein richtiger Ausflug. Mein kleines Auto freut sich, mal wieder 20 km am Stück zu schnurren. Ich habe es jetzt lange Zeit nur für den ein oder anderen Abstecher in die Nachbarorte und auch mal nach Würzburg gebraucht. Ja, ich habe tatsächlich schon über einen Verkauf nachgedacht. Aber sobald ein Auftrag nicht mehr nur online ausgeführt werden kann, bin ich darauf angewiesen. Also weiter abwarten. Zumal es zurzeit keine Option ist, ein Auto mal eben zu verkaufen und bei Bedarf wieder neu zu besorgen. Und das nicht nur, weil ich froh bin, noch ein Töfftöff mit relativ wenig nerviger und anfälliger Elektronik zu besitzen.

Wie gesagt, ich bin zwar technikaffin, solange es sich um Mechanik handelt, Physik, Chemie. Mit der Elektronik bin ich dagegen immer noch nicht so gut Freund. Möglicherweise, weil sie nach meinem Gefühl häufig eben nicht so sauber programmiert und durchdacht eingesetzt wird. Man kann da eben nicht einfach mit Schraubendreher und Zange und etwas Beobachten und logischem Nachdenken reparieren. Und selbst wenn ich das „System“ verstehen würde, ich käme nicht „dran“, um es zu reparieren oder in meinem Sinne zu „zähmen“.

Damit bin ich mal wieder ins MoniSophieren geraten. Eigentlich wollte ich über etwas ganz anderes berichten.

Virtuell dazu lernen

An diesem Abend bin ich noch einmal meine Emails durchgegangen und hatte dort einen Hinweis auf einen Podcast drin. 

ᐅ Was ist ein Podcast? – Podcast verständlich erklärt! (ohrenblicke.de)

Von einer ganz bekannten – tja, wie drücke ich das jetzt aus? – Bloggerin / Podcasterin / Autorin. Ich bin auf sie aufmerksam geworden im Rahmen der Online-Kongresse, die ich mir in den letzten zwei Jahren immer mal wieder in Teilen angesehen habe.

Neben der Weiterbildung in IT-Belangen habe ich auch Nachholbedarf im Bereich von „Lifestyle“-Themen gehabt.
Wie gesagt, ich bin neugierig. Und ich möchte verstehen, wie die Dinge, Systeme, Menschen, Natur, Technik funktionieren.

Randgebiete

Ab und zu merke ich, dass Menschen, auf die ich treffe und die erfahren, dass ich auch die Lizenz als Heilpraktikerin habe und mich für zum Beispiel Pflanzentherapie aller Art interessiere, ganz freudig davon ausgehen, dass ich mich mit allerlei besonderen Techniken, Kulten, Weltanschauungen auskenne. Das stimmt bis zu einem gewissen Grad. Ich beschäftige mich schon viel länger auch mit Randgebieten der Pharmazie und Heilkunde und bin offen für alles, was wirkt und uns beeinflusst.

Natürlich weiß ich, dass es viel mehr gibt, als wir sehen und erklären können.

Meine Frage ist dann jeweils: wo werde ich einfach mal so vera…… und mir das Geld aus der Tasche gezogen und wo ist etwas dran.

Wahrnehmungsblasen

Diese Frage verkompliziert sich dadurch, dass jede einzelne Person ihre eigene Welt hat, ihre eigene Wahrnehmung, eigene Handlungsweisen, Empfindlichkeiten, Strategien der Interpretation dessen, was sie wahrnimmt und erlebt. Die neuen Medien schaffen nun die Gelegenheit, sich zu Blasen zusammenzufinden, die eine „Schnittmenge“ spezieller Ansichten teilen.

Aber was ist nun real? Das worauf sich viele einigen können? Dann ist Realität sicher nichts Festes.
Was wäre dann die Grundlage für unser gemeinsames Leben, Tun und Verständnis?

Knackpunkte

Tatsache ist, dass wir im Leben hier und da anecken, uns nicht wohl oder nicht genug fühlen. Wir fühlen uns unverstanden oder verstehen den Rest der Welt nicht mehr. Schlimmstenfalls ohnmächtig gegenüber dem, was da draußen passiert. Manchmal gleichzeitig unsicher, wer wir in unserem Innersten sind. Und was folglich unsere Aufgabe oder der eigentliche Sinn des Daseins sein könnte. Das passiert meistens, wenn es eben gerade nicht so läuft.

Staunen in der virtuellen Welt

Das Internet und die Browsersuchen ermöglichen uns, Fragen an “die ganze Welt” zu stellen. Ansichten und Lösungsvorschläge von Menschen kennenzulernen, die uns sonst nie über den Weg gelaufen wären oder mit denen wir nicht näher in Kontakt getreten wären. Eine bunte Welt. Da findet sich fast alles. Und besonders bunt wird es bei der Sinnsuche. Ich liebe das!

Was ich bei dem oben erwähnten Podcast gelernt habe, findet sich in einem extra Beitrag, den ich in Kürze hier verlinke.

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