Sinn und Sinne

Glitzer – Übergänge Teil 2

Sinnsuche

Tja. Da haben wir eben gerade Hochkonjunktur für die Sinn- und Selbstsuche. Es gab immer „geistige“ Führer, Philosophen, Menschen, die da schon im fortgeschrittenen Stadium ihrer Studien oder Erleuchtung waren und die mit ihren guten Ratschlägen oder Lehrsätzen als „Leuchttürme“ in dem rauen Meer der Lebenssinn-Expedition gedient haben. Heute werden ihre Bücher wieder intensiv studiert und dann modernisiert. Manche sind so gut gemacht, dass sie auf Bestsellerlisten landen und einen Millionenschwarm von „Followern“ hinter sich herziehen. Dann kann man / frau davon leben. Vorzugsweise höchst unabhängig an den schönsten Fleckchen der Welt, einfach mit Laptop und Netzwerk. Genial!

Erfolgreich

Eine erfolgreiche junge Frau ist eben Laura. Laura Malina Seiler. Nach dem Kongressbeitrag habe ich ihre sehr, sehr erfolgreiche Webseite besucht. Nein. Die ist nicht mehr selbstgestrickt. Die ist hochprofessionell und sehr ansprechend. Vermutlich noch ansprechender für Menschen, die einige Jahrzehnte weniger auf dem Buckel haben als ich. Für mich ist es so sehr interessant, zu lesen und zuzuhören. Wie locker und selbstverständlich die meist jungen Menschen mit den Themen umgehen.

Ein Fenster

Manchmal fühle ich mich dann wie eine „heimliche“ Zuschauerin, die da gar nicht hingehört. Manchmal fühle ich mich aber auch mittendrin, bin „alterslos“ und freue mich. Wie gut, dass es heute diesen Weg gibt, auch mal ganz andere Dinge oder Themen auf eine andere Art einem viel größeren Publikum vorzustellen. Toll! Es geht also nicht nur auf der Seite der negativen Sensationsmeldungen. Auch wenn wir eher von dieser Seite „beschallt“ werden.

Das Angebot

Mein „Bedürfnis“, mich und meine Herzfrequenz in hektischen Zeiten wieder auf „Normal“ herunterzubringen, ließ mich nach Meditationen suchen. Diese sollten möglichst auf meinem Smartphone verfügbar sein, also immer und überall. Treffer: die „Higher Self App“ vom Laura-Team. 

Higher Self App – dein spirituelles Fitnessstudio

Die habe ich mir heruntergeladen. Kostnix. Habe sie alle gehört, die Meditationen.
Manche davon sind Vorstellungsreisen. Schön anzuhören.
Doch die taugen mir nicht so, weil mein Hirn sich weigert, außer im Schlaf, Bilder zu generieren.

Mehr dazu unter: Afantasie

So kann ich auf diesem Wege mein Unterbewusstsein nicht anzapfen. Schade, ich hätte es gerne einiges gefragt.

Was ist denn nun real?

Doch die Themen, Vorstellungskraft, Wunschdenken, Realität (en), Träume, Lebensgestaltung interessieren mich dennoch sehr.
Die einschlägige Literatur, bzw. die Bestseller dazu habe ich teils fasziniert gelesen. Aber funktioniert hat das alles für mich nicht. Jetzt kann das natürlich daran liegen, dass mir der „Glaube“ fehlt und eben diese Tatsache das Gelingen sabotiert.
Schade. Ich hätte es auch gerne einfach!

Podcast zum „Luciden Träumen“

Und nun die Ankündigung des Podcasts #345, der sich mit dem Thema „Lucides Träumen“ befasst. Gehört hatte ich bereits davon. Kapiert hatte ich das noch nicht. Also lasst mal hören. Und wenn nichts dabei herauskommt, habe ich immerhin einen weiteren Podcast gesehen und „analysiert“. Denn das ist auch eine Form der Mitteilung, die ich interessant finde. Vielleicht probiere ich das mal?

Oh, eine ganze Stunde ist dieses Gespräch lang. Zum Einstieg 5 Min 20 Eigenwerbung für Laura. Okay, passt. Das ist ja der eine Zweck der Aktion. Eingeladen sind Sarah Alles und Daniel Wünsch. Sozusagen „Shooting Stars“ der Klarträumer-Szene. So nennen sie sich auch „Die Klarträumer“.

Ein munteres Grüppchen. Stellenweise nicht ganz meine Frequenz. Aber was soll’s, ich will ja meine Wahrnehmung erweitern.

Wichtigste Sätze

 „Jede/r hat diese Fähigkeit“ – Damit ist gemeint, jede/r kann sich bewusst machen, dass er/sie sich gerade im Traum befindet und in diesem in einem zweiten Schritt sozusagen die Regie übernehmen. Fragen stellen, sich anders bewegen (ja, auch fliegen), was auch immer gewünscht ist.

„Die Wachwelt und die Traumwelt sie sind beide Realitäten.“ – Realitäten sind hier alles, was persönlich mit allen Sinnen wahrgenommen wird. Daraus folgt, es gibt nicht nur eine oder zwei davon, sondern mindestens so viele wie Personen mal der Möglichkeiten, die daraus entstehen, dass die Aufmerksamkeit auf bestimmte Dinge etc. gerichtet wird – also unendlich viele pro Person.

„Die Realitäten können gestaltet werden.“ Wow. Hammer. Also doch so etwas wie Wünsche an das Universum, nur ohne Universum?

Ich will hier jetzt nicht beurteilen, ob das hinhaut. Selber probieren.

Mit Übung zum Ziel

Mit folgenden Übungen soll der Einstieg funktionieren: Im ersten Schritt soll ich meine Umgebung bewusst wahrnehmen. Sozusagen alles mal ansehen. Immer mal wieder. Bis es Gewohnheit wird, aufmerksamer in der „äußeren“ Realität, im Wachzustand zu werden. Einverstanden. Aufmerksamkeit und Achtsamkeit ist immer gut.

Im zweiten Schritt soll ich die Absicht entwickeln, mich an meine Träume zu erinnern. Das bedeutet, in der Phase gleich nach dem Aufwachen soll mein erster Gedanke meinem Traum gelten. Die Vorannahme dafür ist: Jede/r träumt. Unsere Seele denkt in Bildern.

Später kann ich in einem dritten Schritt einen „Traumplan“ erstellen: was möchte ich denn träumen?

Wenn ich richtig geübt habe, kann ich aktiv in meinen Träumen mitwirken.

Wir sind mit diesen Übungen noch in den Schlafträumen. Und jetzt kommt der entscheidende Punkt.

Warum es funktionieren müsste

Die Vorannahme (mehr oder weniger wissenschaftlich erwiesen) ist: meinem Gehirn ist es egal, ob es eine Traumrealität oder eine Realität in der Wachwelt erschafft. Die Übergänge sind zudem fließend (Tagträume).

Zusammengefasst

Damit habe ich die Möglichkeit, mit etwas Training meine Traumrealität zu gestalten und das Gehirn übernimmt diese „Routinen“ oder „Ideen“. Es unterscheidet nicht zwischen den Realitäten und überträgt das Ganze nun „gewohnheitsmäßig“ in die Wachwelt.

Glücklich, hurra!

Zum Ausprobieren

Laura Malina hat in diesem Podcast ausdrücklich betont, dass sie sich freut, wenn ich den Podcast teile: Podcasts #345

Viel Spaß!

Und? Hat’s bei dir funktioniert?”

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