Sinn und Sinne

MoniSophie im DigiTal – 1 Jahr Blog!

Heute ist es soweit!

Vor einem Jahr habe ich mit großem Herzklopfen meine Website online gestellt.
Dann ganz viel geschrieben und veröffentlicht.
Ich war so gespannt auf die Reaktionen!

Bisher habe zwar nicht so viele bekommen und nur ganz vereinzelt mal sogar schriftlich.
Aber alle waren ermutigend und positiv – bis auf den SPAM –
Für den gibt es glücklicherweise ein Miniprogramm, dass diese gleich mal wegsortiert.
Sehr praktisch! Die gucke ich mir gar nicht erst an.
So einen Filter könnte ich im wirklichen Leben auch ganz gut gebrauchen.
Würde ungeheuer viel Energie sparen…

Dankeschön!

Vielen herzlichen Dank an meine treuen LeserInnen!

Ich freue mich so sehr, dass ihr immer mal wieder reinschaut.

Denn was soll das Texten, wenn das alles unbeachtet bleibt!

Ungewöhnlich lange Sendepause

Umgekehrt habe ich allerdings selbst eine größere Sendepause einschieben müssen.
Während der Covid-Pandemie-Zeit hatte ich viel Zeit zum Lernen, Ausprobieren und Schreiben.
So sind fast 100 Beiträge entstanden.

Dann kam Covid zu mir persönlich. Unvermeidbar? Anscheinend.
Irgendwann hatte auch ich die „Nase voll“ und habe mich nach Köln auf die Hochzeitsfeier getraut.

Es war toll. Irgendwie wieder ganz anders und lebendig.
Unter vielen Menschen, nette, liebe Menschen, mit denen wir wunderbar gefeiert haben.

Leider hat das Wetter kräftig in die Hochzeitssuppe gespuckt und
die Feier auf dem Boot war dann ziemlich feucht durch einige heftige Regengüsse
und alle Gäste haben sich nach innen verziehen müssen.
Zudem war es nicht unbedingt warm. Schals und Jacken statt rückenfrei angesagt.

Also eine Freude für den prominentesten Störenfried „C“ der letzten Jahre.
Trotzdem: ich würde es wieder genauso machen.

Mich hat es erwischt

Irgendwann kriegt es jeden. Mich auch. Und leider mittelheftig.
Damit meine ich: ein paar Tage wie im Fieberkoma, aber noch nicht krankenhausreif.
Die Sprechstundenhilfe der Hausärztin hat mich abgewimmelt, 
also habe ich laut und kräftig ohne Blocker rumgehustet.
Und ordentlich Tabletten eingefahren. Schönen Gruß an Leber und Nieren!
Nach vier Tagen war auch endlich der sogenannte Schnelltest positiv.
Aber wir haben und schon zuhause aufgehalten, denn die Sache war ja schon von Anfang an praktisch klar.

Übermut?

Noch etwas anderes ist passiert. Mehreres, wenn man es genau nimmt.
Noch kurz vor dem Familienfest bin ich sehr mutig geworden,
was die Nutzung sozialer Plattformen und elektronischer Möglichkeiten angeht.
Ich habe mein XING-Profil aufgehübscht.
Schließlich muss ja auch mal wieder etwas reinkommen, an Aufträgen und Schotter.
Dafür meinen Lebenslauf modernisiert.
Mit Trick 17, den verrate ich mal in einem anderen Beitrag.
Was macht man damit? Genau: ausprobieren.

Eigentlich gut

Und schwupps! Eine nette Apothekerin meldet sich bei mir.
Wir haben zwei Gespräche und am Montag nach der Feier in Köln
trete ich den ersten Tag meiner „Probewoche“ an
mit dem Ziel als Minijoblerin oder für ein paar Stunden die Woche
wieder Apothekenluft zu schnuppern.

Auch das ist keine Kleinigkeit, da hat sich einiges verändert
in den letzten Jahren seit meinen letzten Vertretungsaufträgen.
Glücklich schwebte ich nach dem ersten Vormittag nach Hause.
Fühlt sich gar nicht so übel an.

Das Glück dauert nicht lange

Sicher ist euch schon klar, was jetzt kommt.
Die Teestunde daheim mit leckerem Zwetschgenstreuselkuchen endete mit Besorgnis:
der Kuchen kann allerdings nichts dafür.

Alarm! Halsschmerzen! 

Sofort habe ich alles versucht, was meine Pharmakiste in solchen Fällen hergibt.

Aber am nächsten Morgen ist klar: Krankmelden!
Abbruch des Versuchs. Ich bin so groggy, dass ich fast keine Gefühle dazu verspüre.
Etwas trinken, Tabletten gegen die echt heftigen Kopfschmerzen runterspülen
und bewegungslos ins Bett legen.
Warten, dass es vorbei geht.
Aber das werden die meisten von euch eh aus eigener Erfahrung kennen.

So sieht ein glatter Fehlstart aus.

Das ist noch nicht alles

XING hatte mir nämlich zusätzlich ein Stellenangebot
als Qualitätsmanagerin im Fehlermanagement bei einem Unternehmen,
das hier praktisch um die Ecke liegt, präsentiert. Ich habe es versucht.
Meine erste Online-Bewerbung. Für eine Anstellung, allerdings in Teilzeit –
da würde die Apothekertätigkeit noch nebenher passen. Theoretisch.

Alles kommt anders

Völlig überraschend (für mich zumindest) verläuft der Bewerbungsprozess
wie geölt in ungeahnter Geschwindigkeit trotz der langen „Auszeit“ während der Pandemie.

Ich hatte auch ein wenig die Faxen dicke nach den letzten Projektanfragen,
die bis zum Gespräch gekommen sind.

Da habe ich ja schon etwas zu rausgelassen und
nein, ich habe keine Affinität zu Englisch-Geblabber mit deutschsprachigen Kollegen
in völlig von sich selbst eingenommenen Startups im Biotech – also zwangsläufig Sterilbereich.
Oder womöglich IT- oder Maschinenvalidierungen.
Ich habe ja viel gelernt, aber das ist jetzt nicht so meins.

Zusage und jetzt?

Am letzten Tag meiner offiziellen Quarantäne musste
mein Vertrag unterzeichnet bei der Firma abgeliefert werden,
um den Eintritt zum nächsten Ersten zu managen.

Uff. Also gut. Wie war die Sache mit dem Spatz in der Hand?

Und fast alle Kriterien auf meiner Wunschliste
waren auf den ersten Blick zumindest so gut wie erfüllt.
Das „Team“ durfte ich auch schon kennenlernen. Müsste gehen.

Klar kommt dabei bei weitem nicht so viel rum, wie in einem Projekt.
Dafür brauche ich aber auch nicht zu reisen und in fremden Städten übernachten.
Mensch, was zögerst du noch?

Schnellstart

Genau mit Ablauf der Quarantäne starte ich den neuen Job.
Eigentlich nur 25 Stunden, verteilt auf 4 Tage, davon viel Home-Office möglich.
Nun gut, der Start ist nicht so easy wie die Vorarbeit dazu.
Sehr anstrengend, weil komplex und mit viel Elektronik und Datenbanken.
Mir raucht der Kopf. Und Covid hält mich noch mit seinen Nachwirkungen in den Krallen.

Ich bin zu langsam

Jedenfalls fühlt es sich für mich so an.
Die Einarbeitung ist schwierig. Ich darf zwar alle fragen.
Aber einen richtigen „Plan“ oder “Paten” gibt es nicht.
Der Krankenstand und Elternzeiten (die frühere Stellenbesitzerin ist bereits länger weg)
erlauben keine „normales“ Eingewöhnen.

Und ich muss sehr viel fragen. Außerdem mit den Tücken der Technik vertraut werden.
Entsprechend versuche ich meine Lücken aufzuholen und möglichst viel und schnell zu lernen.

Das bedeutet mehr Stunden. Das ist noch okay und nicht so unnormal.

Aber ich bin k.o. abends. Ab und an sogar fix und fertig
und kurz davor, diesen Versuch abzubrechen.
Das Team versucht, mir Mut zu machen. (Danke!)

Alles auf einmal geht nicht (mehr)

Das musste ich also jetzt einsehen.
Momentan versuche ich noch beruflich Schritt zu halten und in Takt zu kommen.
Da muss die Schreiberei noch zurückstehen. Sie fehlt mir aber sehr.
Das Abfassen technischer Berichte tröstet da nicht.
Insgesamt gibt es trotzdem viele Punkte, die für diesen Job sprechen
und ich möchte die Chance nutzen.
Deshalb könnte die Blogpause noch ein wenig andauern…

Kommentar

  • Ingrid Moiritzen

    Ich fühle absolut mit Dir, finde das aber alles völlig normal, wenn man einen neuen Job hat. Weiß ja inzwischen noch etwas mehr durch Deinen Brief. Ich wünsche Dir einfach so sehr, dass Du die richtige Entscheidung triffst und würde mich über ein Wiedersehen freuen

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