Sinn und Sinne

MoniSophie im DigiTal – Backstage 5. Woche Teil 1 Design

Nicht nur Texte(n)

Ja, kaum zu glauben. Das ist schon die 5. Woche Sinn & Sinne online. Weil ich schon einige Artikel vorbereitet hatte, konnte ich im Hintergrund kräftig werkeln. Sehen könnt ihr davon aber (noch) nichts. Eine Aktion war das Entwerfen und Drucken von Visitenkarten. Die will ich dann “unters Volk bringen”, um künftige LeserInnen auf diesen Blog aufmerksam zu machen.

Neuland Design

Das hieß allerdings: Canva aufrufen. Canva ist ein Programm, mit dem man eine Menge hübsche Dinge entwerfen kann. Wie Logos und Visitenkarten zum Beispiel. Ich habe null Design-Erfahrung. Obwohl ich mich vorher im Businessheldinnenkurs von Julia bereits mit allerlei Regeln zur Schrift- und Farb-Gestaltung auseinandergesetzt hatte, gewann ich die Erkenntnis: ein Lieblingsthema wird das sicher nicht. Aber ich brauch das jetzt! Und habe absolut keine Lust, mich damit länger als nötig aufzuhalten.  

Und noch ein Programm

“Canva” in die Suchleiste einzugeben ist nicht allzu schwierig. Es liefert sogar die richtigen Ergebnisse, wenn man aus Versehen “Canvas” eingibt. Das Wort mit dem “s” am Ende sagt mir zwar eher etwas. Doch hier geht es nicht um Stoffqualitäten. Im Handumdrehen war ich dort als Nutzerin für die kostenfreie Version registriert. Ich kriege langsam Übung! – Und schon wieder ein Passwort, das ich falsch schreiben oder vergessen kann… 

Vor einigen Wochen habe ich bereits mehrere Stunden damit verbracht, mir ein Logo zu basteln. Das mal vorneweg. Wie ihr mich inzwischen kennt, kam nicht der eine Entwurf dabei heraus, sondern mehrere Dutzend. Zum Blogstart habe ich einfach mutig mal eines davon, wie auch immer, in die Kopfzeile der Seite bugsiert.

Starthilfen für Anfänger

Was für mich toll an diesem Programm ist: Wenn man sich alles genau anschaut und überall herumprobiert, finden sich plötzlich Vorschläge zum “Stil”: Komplettsets von Schriftarten für Überschrift und Text sowie eine Zusammenstellung von jeweils 6 Farben. Die kann man natürlich noch weiter anpassen und austauschen. Das Beste ist: das schaut immer gut aus! Ganz ohne Designabschluss. Es kommt noch besser: Für den Hintergrund stehen nicht nur alle Farben zur Verfügung, sondern auch Fotos und Bilder und Zeichnungen und Formen. Und immer zeigt sich gleich die Vorschau. Das wird zur Spielerei! 

Irgendwann muss man sich aber entscheiden. Dann kann man die Entwürfe “downloaden”, sprich auf den eigenen Computer herunterladen und weiter verwenden. Für bestimmte Aktionen, wie das Anpassen an andere Größen braucht man die Bezahlversion. Aber eigentlich nur, wenn es fix gehen soll. Also Leute, ihr habt mich – ich kann mich gar nicht mehr wehren, ich werde gerade wieder zum Spielkind! Und damit anscheinend immer netztauglicher… Die unzähligen, mir unverständlichen, sonstigen Einstellungen lasse ich mal außen vor. 

Fast professionell im Aussehen

Mein neu erworbenes “Wissen” habe ich vor Weihnachten gleich mal eingesetzt, um ordentliche Etiketten, die fast professionell aussehen, für meine DIY-Kosmetik-Geschenke zu drucken. Individuell! Weit weg von den Karo-einfach-Aufklebern, die ich bisher mit den Bordmitteln von Microsoft hinbekommen habe.

Eine neue Aufgabe – Karierte Maiglöckchen?

Jetzt also Visitenkarten. Mir schwebt da schon so etwas vor. Was sich nicht als wirklich hilfreich herausstellt. Denn, wie gesagt, lässt sich mein Logo nicht einfach zur Visitenkarte stretchen. Die muss ich von Grund auf neu anlegen. Das “Designpaket” habe ich mir glücklicherweise gemerkt, Schriftarten und Farben mit Pixel-Größe bzw. Code notiert. Nebenbei: es gibt Hunderte von vorgefertigten Designs, die angepasst werden können. Nur Text austauschen, fertig. Aber mir hat natürlich keine der Vorlagen gepasst. Zumindest nicht von der kostenfreien Auswahl. Karierte Maiglöckchen halt, haben wir früher bei solchen Gelegenheiten zu hören bekommen. 

Ganz neu

Ich starte mit einer leeren Visitenkarte und suche mein Hintergrundfoto. Und gucke noch ein bisschen weiter. Oh, das wäre doch auch schön. Und das? Aus einer Auswahl von Fünf picke ich mir die Pfauenfeder heraus. Der Text soll links vom Bild stehen. Also schneide ich das Bild entsprechend kleiner. Das Programm stellt mir sofort “Bildfarben” als Hintergrund für die so frei werdende Fläche für meinen Adresstext zur Verfügung. Der Rest ist technisch einfach. Ich brauche noch einige Anläufe, um die Textzeilen zu formulieren und “richtig” an ihren Platz zu schieben. Kaum drei Stunden später habe ich ihn, meinen vorläufigen Entwurf. 

Drucken umsonst? 

Der kürzeste Weg ist jetzt, den Knopf “Drucken” zu klicken und gleich über Canva in Auftrag zu geben. Wollte ich eigentlich auch, weil ich mit den Werkzeugen schon so schön herumgespielt habe. Dann habe ich doch noch kurz geschaut, was dieser Druckauftrag so in etwa kosten “darf”. Also doch, das naheliegende Angebot hat was von Luxus. 

Beim Suchen stolpere ich über einen Beitrag, der sogar von einem kostenlosen Druck spricht. Hey, wie soll das denn gehen? 
Also vom Verschenken kann man doch nicht leben? Es stellt sich heraus, dass es mindestens eine Druckerei gibt, die einmal im Quartal einen Stapel von 200 Kärtchen für “Umme” druckt, wenn sie im Gegenzug die Rückseite für ihre Werbung nutzen darf. 

Das finde ich akzeptabel. Zumindest für meinen ersten Versuch. Schnell prüfe ich nach, in welchem Format der Entwurf gespeichert sein muss (passt als pdf) und klick, lade ich die Datei hoch. Ganz so geizig bin ich dann doch nicht, vor allem, weil ich abgerundete Kanten besser finde und CO2-Kompensation. Das muss jetzt doch sein.

Die Druckfreigabe kann ich schon am nächsten Tag geben. Nun noch einige Tage bis zum Druck und Versand warten. 

Ich bin echt neugierig, wie die aussehen!

Was ich so alles lerne, hier mit dem Blog!

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