Sinn und Sinne

MoniSophie im DigiTal – Schwächeln und Stärkung

Worüber soll ich heute schreiben?

Nach einem weiteren Pandemie-Tag bin ich gerade immer noch auf der Suche nach dem Thema für den abendlichen Blogtext. Themen sind wohl einige da, sie klopfen von überall her an. Fast aus allem, was ich angehe, lässt sich etwas texten. Nur, dass ich mit den vorbereiteten und den leichten Erzählungen jetzt soweit durch bin nach immerhin über 70 „Veröffentlichungen“.

Leichtes Schwächeln gebe ich zu

Zugegeben, es fällt mir immer schwerer, mein selbst gestecktes Ziel zu halten. Aber so kurz davor gebe ich nicht mehr auf. Obwohl sowohl der innere Schweinehund tobt und irgendeine weitere Pollensorte für müde und geschwollene Augen sorgt. Ich nehme Letzteres einfach als positives Zeichen für die allmähliche Entgiftung von Cortisol-Rückständen aus meinem Körper.

Ja, ich weiß. Das Positive muss man echt sehen wollen in diesen Tagen. Und vor Publikum, liebe Leute, liebe Lesende, will ich mich nicht ganz hängen lassen. Selbst wenn ich deutlich fühlbar zu schwächeln beginne.

Eine Frage der Denkweise

„95 % Mindset“ habe ich mit Kreidestift vor mehr als einem Jahr auf den Schrankspiegel gegenüber geschrieben. Um es beim „Arbeiten“ immer als Ermutigung vor Augen zu haben. Ursprünglich bezog sich das auf den Umgang mit Gestaltungsmitteln, also Pinkepinke, Geld, Euro und wurde mir aus einem Kursus zum Finanz- und Anlagewissen ans Herz gelegt. Zum Reichwerden. Die Anlagefrage hat sich inzwischen weitgehend von selbst erledigt. Aber in anderen Lebensbereichen könnte es ja noch ein wichtiger Impuls bleiben?

Saharasand

Immerhin versuchte die Frühlingssonne heute, sich gegen den Filter aus Saharasand durchzusetzen, den ein seltenes Wetterphänomen zu uns „gewirbelt“ hatte. Immerhin sind daraus einige glutrote Sonnenuntergangsbilder entstanden, die ich am Morgen im WhatsApp-Status bewundern konnte. So richtig warm wurde es dennoch nicht, ein kalter Wind pustete dagegen. Den Vormittag habe ich wieder vor dem Bildschirm verbracht und Schlagzeilen gelesen.

Nicht lösbar

Warum eigentlich? Scheint eine Art Sucht zu sein. Sobald ich die Browserseiten aufrufe, bleibe ich hängen. Gefühlt 95 % der Beiträge haben Katastrophencharakter. Fast der ganze Rest erzeugt Kopfschütteln. Und dennoch: ich pfeife mir das rein… Von Kriegspropaganda und dazu gehörenden Kommentaren über bevorstehende Asteroidentreffer, weggeschmolzene Polkappen, Super-GAU-Gefahr durch Sonnen-Tsunamis bis hin zu irgendwelchen substanzlosen Stars- und Sternchen-Meldungen. 

Allerdings schaffe ich es, nur eine Handvoll der Texte näher anzuschauen. 

Immerhin!

Einkaufen im Netz

Zunächst stand ganz harmlos die Nachbestellung eines Nahrungsergänzungsmittels (abgekürzt NEM) auf dem Plan. Ich wusste auch schon, wo ich es bestellen wollte. Pustekuchen. Den Shop gibt es noch, aber inzwischen auch einige wütende „Bewertungen“. Das schaue ich mir genauer an.

Das ist der Anfang von zwei Stunden intensiver Suche nach der „Wahrheit“. 

Ach, vergiss es! 

Am Ende werde ich wohl weiter ohne das Zeug auskommen, weil ich damit offensichtlich Gefahr laufe, eine Straftat zu begehen.

Undurchsichtig

Ich habe es selbst noch nicht hundertprozentig verstanden. Es hat mit Zollbestimmungen, Arzneimittelgesetz, Zulassungen, Besitzverboten und Antidopingliste zu tun. Wie schon erwähnt, interessant, aber zu kompliziert, um es in ein oder zwei Stunden zu einem verantwortbaren Text zu formen. Dabei bin ich ja sozusagen Pharma-Fachfrau und habe mich schon öfter mit solchen Abgrenzungen beschäftigen müssen.

Vorsicht! Überraschungen möglich!

Wie soll das aber eine „Normalverbraucherin“ verstehen? Zusammengefasst kann ich nur sagen: Vorsicht!

Es gibt fast alles, aus USA, Asien und Nicht-EU-Ländern. Und die meisten Shops sind durchaus gewillt, das Zeug zu versenden. Es kann jedoch nicht nur aus steuerrechtlichen Gründen beim Zoll hängenbleiben. Dann ist zumindest das bereits überwiesene Geld weg.

Doch der Hammer ist, dass in verschiedenen Fällen Bußgeldbescheide ins Haus geflattert sind. Oder waren es Strafbefehle? – Entschuldigung, ich muss selber noch mal nachlesen.

Nicht ohne einen Anwalt

Das trifft nicht nur die Stoffe der WADA*-Liste, die ja durchaus keine harmlosen Gummidrops sind. Ärger droht durchaus auch von auf den ersten Blick “Unverdächtigem” wie Fischöle, sofern sie von außerhalb der EU kommen…

Vielleicht steig ich noch mal tiefer in das Thema ein und mache eine Seite draus.
Wobei – nee, lieber nicht schriftlich öffentlich, das ist dann doch zu heikel.

Tagesziel erreicht

Für heute lasse ich es gut sein.

Mal sehen, was ich für morgen finde!

*World Anti-Doping Agency:                                   
hier geht es zu der Liste verbotener Substanzen

2022list_final_en.pdf (wada-ama.org)

Wem es dann noch nicht genug gruselt:
Vorsicht bei “Mitbringseln” aus dem Urlaub

Einfuhr von Arzneimittel nach Deutschland | BMG – Bundesgesundheitsministerium

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