Sinn und Sinne

MoniSophie im DigiTal – Struktur und Papier

Improvisiert

Ein improvisierter Tag und ein improvisierter Text. Obwohl das so nicht ganz stimmt. Das fiel mir nur gerade ein, weil ich eigentlich, ja eigentlich ganz andere Aufgaben anpacken wollte heute. Genau genommen schon seit zwei Wochen. Doch tatsächlich, mir fehlte die richtige Stimmung und das Gefühl dafür. Angesagt ist nämlich endlich die angekündigte Gestaltung meiner Qualitäts-Sinn-Seite.

Die richtige Mischung finden

Und gerade, weil mir diese so wichtig ist, brauche ich immer neue Anläufe. Um die richtige Mischung aus Fakten und kreativer Darstellung, Übersichtlichkeit und umfassender Information zu finden. Könnte sein, dass das überhaupt nicht gut funktioniert für mich. Denn habe ich erst vor kurzem begonnen, mich intensiver mit Selbstdarstellung zu befassen. Bin das wirklich ICH? Ist es das Beste, das Charakteristische, was ich zu bieten habe, oder wieder nur „auch da“? Wie verhindere ich einen Gemischtwarenladen ohne Struktur? Wieder mal typische Fragen für Menschen meines Schlages. Herrje, meine Liebe, entscheide dich halt für irgendetwas, wenn es perfekt sowieso nicht geht. Und mach es bloß nicht zu kompliziert und manieriert (mit zu vielen Verzierungen).

Jawoll, ich denke noch mal drüber nach. Grins.

Unterstützung

Kurz nach dem ich beschlossen hatte, mich in die Zukunft Online-Welt zu stürzen, war sonnenklar, dass ich da Unterstützung benötige. Ganz alleine bekomme ich das nicht hin – auch wegen solcher Gedankenschleifen wie oben. Ich habe gesucht und bin auch jede Menge „Coaches“ gestoßen. Macher und MacherInnen. War mir meistens zu laut den zu albern und zu dick aufgetragen.
Neee, das passte alles nicht zu mir.

Businessheldinnen

Dann bin ich im Rahmen einer der zahlreichen Online-Kongresse auf der Website von Julia Bräunig mit ihrem Businessheldinnen-Kursus gelandet. Schon der Internet-Auftritt ist mir angenehm aufgefallen: So herrlich unaufgeregt. Ohne Überladung und doch sehr inhaltsreich. Kein Wunder, auch Julia rechnet sich selbst zu den Hochsensiblen. Damit haben wir schon einmal ein verwandtes Wahrnehmungsmuster.

Zunächst habe ich ein kostenfreies Email-Training von ihr bekommen und dabei ihre Arbeitsweise kennengelernt. Für kompatibel befunden und gebucht. Nach einem holperigen Anfang meinerseits – Zugangscodes, ihr wisst schon – habe ich mich bald tief reingewühlt. Und ganz brav eine ganze Sammlung von „Vorübungen“ absolviert, bevor ich an das eigentliche Thema „die perfekte Webseite“ gelangt bin. Nebenbei: perfekt muss es nicht sein, darf es zwar werden, aber Hauptsache, es funktioniert.

Kreativität und Überblick

Für mich hat es sich bewährt, neue „Projekte“ in jeweils einem neuen Heft, Ordner oder einem Blankbook anzulegen und die Erkenntnisse, Fragen, Arbeiten, Fortschritte und was da so alles auftaucht, festzuhalten. Ich persönlich brauche das wirklich gegenständlich, also Stifte und Papier und Kleberoller und Sortierlaschen, Trenner. Also ganz herkömmliches Material, das anfassbar ist, im Weg rumliegt oder weg sortiert werden kann. Das ist mein „Scanner-Trick“, um mich nicht in meinen kreativen Anfällen zu verlieren. Außerdem kann ich so später jede alte Idee mit all der schon für sie geleisteten Arbeit wieder aufgreifen. Das sind sozusagen meine Schätze, mein Kapital und der sichtbare Nachweis für Gedankenarbeit.

Schätze auf Abruf

Unbezahlbar ist dabei, dass ich einfach mal aufräumen kann, ohne, dass diese Entwürfe irgendwo im Nirwana oder in nie wieder angefassten Papierstapeln landen. Denn für jedem Neustart brauche ich eine aufgeräumte Umgebung. Damit „aus dem Nichts“ wieder etwas Neues entstehen kann. Viel Neues, tausend Details, Gedankensplitter, unausgegorenes Zeugs. Das wuchert dann eine Weile, wie ein Hefeteigansatz in der warmen, feuchten Luft. Und dann kommt die Verarbeitung: ordentlich durchkneten und die Luft rauslassen, die richtige Konsistenz erarbeiten und noch einmal gehen lassen. Abwarten. Danach oder erst irgendwann wieder aufnehmen und weitermachen. Die unterschiedlichsten Aufgaben und Vorhaben voneinander getrennt und aufbewahrt, bis ihre Zeit reif ist. Egal, was gerade dazwischenkommt und mich ablenkt, meine Aufmerksamkeit fordert.

Mir macht es einen Riesenspaß, solche angefangenen Werke später wieder hervor zu ziehen. Dann staune ich oft darüber, was da schon alles festgehalten ist, während ich mit ganz anderen Themen weit weg gedriftet bin. Alles in allem eine Art geordnetes Chaos. Nicht streng gesteuert, aber wieder auffindbar sortiert.

Energie sparen mit hybrider Arbeitsweise: Digital plus Analog

Wenn ich in beruflichen Projekten stecke, muss ich oft zweigleisig fahren. In modernen Großbetrieben ist das Meiste schon so stark digitalisiert, dass das Allermeiste papierlos abläuft. Alles, was ich zu brauchen scheine, ist ein leistungsfähiger Laptop samt Netzwerk und „Gewusst-wer-wo-wie-Adresse-Passwort-Zugangsberechtigungsschulung” und Passwörter…

Offensichtlich sind wir Menschen nun doch noch nicht so gut „digital-kompatibel“, vor allem, die, die noch analog „gelernt“ haben. Dazu sind die wenigsten (hier ist die Altersklasse vernachlässigbar nach meinen Beobachtungen) ausreichend durchstrukturiert in ihrer Arbeitsweise, um von den Vorteilen der digitalen Speicherung und Kommunikation richtig gut zu profitieren. Dann geht viel, sehr viel Energie verloren und der Arbeitsfortschritt bleibt hinter den Erwartungen zurück.

„Gemischte“ Verfahren sind deswegen oftmals ganz hilfreich. Zumindest immer dann, wenn es darum geht, alle Beteiligten wieder zusammen zu bringen und einen Überblick über den Projektstand zu bekommen. Aus meiner Sicht ist das gar keine Retro-Einstellung.

Maschinen für das Langweilige und die Wiederholungen

Ich liebe es, Tricks und Kniffe von meinen digital-fitten KollegInnen zu lernen, die mir helfen, langweilige Dinge ruckzuck zu erledigen, die mir Wiederholungen ersparen und das „Sortieren“ und die Dokumentenverwaltung erleichtern. Jede Minute, die ich da spare, kann kreativ genutzt werden und bringt uns schneller zum Ziel. Gegenseitige Aufgeschlossenheit lohnt sich.

Wovon ich eigentlich erzählen will

Kommen wir zurück zu meiner „Businessheldinnen-Kladde“, meinem Kursprotokoll für die Online-Präsenz. Sie beherbergt unter anderem meine ausgefüllten Arbeitsbögen. In einige davon werde ich euch ab und zu hineinlesen lassen. Zur Inspiration und Unterhaltung. Ein Beispiel ist schon veröffentlicht: Mein Visionboard 2021.

Soweit die Vorrede.

Und damit habe ich gleichzeitig das ein oder andere Beitragsthema für die Zukunft schon in petto.

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