Sinn und Sinne

MoniSophie’s Expedition ins DigiTal

Blogvorbereitung: Harte Arbeit im Backend

Zeitfresserchen und Geduldsproben: Impressum und Datenschutz


Draußen heftiger Dauerregen: Also ein Tag, um mich weiter meinem Blog-Projekt zu widmen. Beziehungsweise WP für Anfänger. Bewaffnet mit Businessheldinnenkursus, Webseitenlinks – wie zum Beispiel Blogmojo, Hilfefunktionen von WP und Webhoster sollen heute Impressum und Datenschutzseite entstehen.

Das ist das, womit ich vor Weihnachten aufgehört hatte. Die Recherchetage liegen also schon hinter und Beispielausdrucke vor mir. Eines ist bereits sonnenklar geworden: Copy und Paste wird das nicht. Das Handbuch hält sich unter Angabe einer Rechtsanwaltsseite mit kostenfreiem Muster aus dem DSGVO-Nebel zurück.

Zuletzt hatte ich gelernt, dass ich Abgrenzungsverträge für die Datenverwaltung mit Dienstleistern wie dem Webhost, aber auch mit Anbietern von Services und Plugins schließen muss, in denen unter anderem genannt wird, welche Daten vom „Besucher“ gesammelt, gespeichert oder sonst wie gekrallt werden. Toll. Klare Sache oder? Ja, aber leider erst, wenn ich das alles fertig in meinem Datenschutztext untergebracht haben werde. Vorerst ist erst mal gar nichts klar. Wo finde ich bitte, welche Daten wer inhaliert in welcher Funktion, über welche Server (Deutschland, EU oder sonst wo?). Ja, und ich muss meinen Lesern erzählen, was abgeht und wofür, bei wem, wie lange und ihnen Zugriff auf diese Info geben. Dafür muss ich erst mal selbst noch viel tiefer eintauchen, als mir lieb ist.  – Immerhin bin ich als Quali-Moni derartigen Kummer nur zu gewöhnt.

Das Impressum scheint mir da erst mal etwas handlicher. Meine Adresse kenne ich schließlich. Allerdings geht es da schon los: wie firmiere ich für die Website? Schließlich biete ich ja künftig auch meine Unterstützung für Qualitätssicherung und andere pharmazeutische, naturheilkundliche Themen an. Ich lese in einem Tipp, lieber zu viel als zu wenig Infos aufzunehmen. Abgesehen von so etwas wie Abmahnklauseln, die wiederum selbst Anlass zur Abmahnung bieten. Rechtsstaat halt. Hat ja auch sein Gutes. Aber Geldsammler gibt es nun mal in jeder Branche.

Der nächste Knackpunkt ist die geforderte Email-Adresse. Sollte kein Problem sein, schließlich habe ich im Webhoster-Paket so an die 10 000 davon inklusive für meine Domain. Denkste, Puppe! Nix easy! Dafür muss ich erst mal beim Webhoster ein Postfach anlegen – was ich natürlich erst beim ersten Versuch, eine Mailadresse zu basteln, erfahre. – Tief durchatmen, mein Persönlichkeitsentwicklungsziel des Jahres ist schließlich ein unaufgeregterer Umgang mit diesem IT-Gedöns.

Einen Pott Kaffee mit Sahne in die Hand und in den Kopp: so schon besser. Tutorials gesucht und gecheckt. Boah, der eine ist mit einem heavy Dialekt und in schlechter Tonqualität dazu, dafür auch quälend langsam. Oh nee, selbst für eine Anfängerin wie mich ist schnell klar: hier hilft nur Abbruch.

Bei den nächsten ist das besser, aber auch die einkopierten Bilder stimmen nicht immer so richtig mit dem überein, was bei mir erscheint. Das scheint ohnehin so eine Hauptschikane in der Branche zu sein: ständiges Ändern des Layouts, damit Nicht-Spielkinder so praktisch keine Chance haben, etwas wiederzufinden. Ganz zu schweigen von den unüberschaubaren Logins, Benutzernamen, Passwörtern, Alternativlogins und Passwörtern dazu usw. usf. Aber anscheinend kann man sich daran gewöhnen, dauert halt bei mir persönlich noch etwas.

Stunden später die freundlichen (in grüner Schrift aufpoppenden) Glückwünsche: jawoll, ich habe nun ein Postfach und zum Starten zwei Adressen und weiß jetzt auch, wie es funktioniert (Vorsicht, bei jedem Hoster natürlich anders und wahrscheinlich auch schon übermorgen bei meinem…)

Dann ab damit ins Impressum.

Ach ja, um mir die Sache noch ein wenig sportlicher zu gestalten, hatte ich beschlossen, den Blog-Editor, der normalerweise bei WP gleich aktiv ist / angeboten wird, zu nutzen. Nicht aus reiner Abenteuersucht, sondern, weil ich hoffte (!) dass dann die Screenshots in den Handbüchern und Tutorials wieder den meinen ähnlicher sähen. Was soll ich sagen…Egal… Davon lasse ich mich jetzt auch nicht unterkriegen. Diese Impressum-Seite also zur Abwechslung mal mit Block-Editor von Gutentor. Ungewohnt. Obwohl ich doch bisher nur zwei Seiten und zwei Beiträge überhaupt, aber mit dem „Elementor“ (laut Empfehlung im Businessheldinnenkurs), erstellt habe. „Fachleute“ hatten in Posts den zwar nicht ganz verdammt, aber dem sich ständig weiter entwickelnden Block-Editor den Vorzug gegeben. Tja, trau, schau, wem. Alter Spruch unserer lebensklugen Uromas…

Für mich fühlt sich das etwas unhandlich an. Spätestens als ich dann die Sache mit dem URL-Check laut Handbuch erreiche. Immerhin, ich habe mich inzwischen zu einem Text entschlossen. Der beruht zum größten Teil auf dem Entwurf eines Rechtsexperten, der diesen kostenfrei zu Nutzung zur Verfügung stellt, wenn man die Quelle mit angibt.  – Leider hatte ich aber auch kleine Änderungen. Wie bringt man das jetzt wieder abmahnsicher unter?

Irgendwann beschließe ich „fertig“, ich lass dass das jetzt so. Speichere und veröffentliche die Impressum-Seite. Tja. Uff. Kleiner Schönheitsfehler: Die Seite erscheint noch im Header-Menü. Auf die Schnelle (ca. 1 Stunde…) kann ich die Lösung jetzt nicht finden. Aber da muss irgendwo ein Menü erst mal wieder angelegt werden.

Ich bin so ungeduldig, ich möchte schreiben. Also muss ich da erst mal durch. Om. Wird schon.

Und dieser kleine „Abenteuer im DigiTal“ – Erklärtext für die Verspätung des „Launches“ mit weniger „Content“ und nicht halb so durchgestylt als gedacht, ist ja auch schon mal wieder ein netter Beitrag…

Übrigens habe ich das vorsichtshalber schnell in Word getippt. Und jetzt weiter mit den Hausaufgaben!

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